CDU-Landesgruppe Baden Württemberg im Deutschen Bundestag

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Startseite Pressemitteilungen Dr. Stefan Kaufmann: 25 Jahre Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag

Foto von Dr. Stefan Kaufmann
Dr. Stefan Kaufmann

Dr. Philipp Lengsfeld


25 Jahre Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag

Wissenschaftliche Politikberatung gibt wichtige Orientierung bei Entscheidungen

 

Am heutigen Donnerstag würdigt der Deutsche Bundestag in einer Debatte das 25-jährige Jubiläum des Büros für Technikfolgen-Abschätzung (TAB). Hierzu erklären der stellvertretende bildungs- und forschungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Stefan Kaufmann, und der zuständige Berichterstatter, Philipp Lengsfeld:

Stefan Kaufmann:

"13 europäische Staaten und Regionen sowie das Europäische Parlament verfügen über eine wissenschaftliche Technikfolgenberatung für ihre politisch-parlamentarischen Gremien. Der Deutsche Bundestag profitiert seit nunmehr 25 Jahren von der Arbeit des TAB. Nahezu 200 Berichte zu gesellschaftlich relevanten wissenschaftlich-technologischen Entwicklungen wurden mittlerweile erstellt. Dazu gehören unter anderem Zukunftsthemen wie Nanotechnologie, künstliche Intelligenz und synthetische Biologie. Durch fundierte Aufbereitung und Bewertung solcher komplexer Sachverhalte geben die Berichte des TAB wichtige Orientierung und Entscheidungshilfe für die Politik."

Philipp Lengsfeld:

"Wissenschaftliche Politikberatung ist ein sehr wichtiges Instrument für ein demokratisches Parlament. Dem Deutschen Bundestag stehen verschiedene Beratungsgremien und -werkzeuge zur Verfügung. Unter ihnen hat das TAB als selbstständige wissenschaftliche Einrichtung eine herausgehobene Stellung, da seine Analysen im Auftrag der Ausschüsse und Fraktionen des Deutschen Bundestages erarbeitet und im Parlament diskutiert werden. Die inhaltlich sehr fundierten und umfassenden TAB-Berichte, die sich oft Einschätzungen zu zentralen langfristigen technologischen Entwicklungen widmen, tragen somit das Gütesiegel 'Deutscher Bundestag'. Es liegt aber am Parlament selbst, mit den einzelnen Berichten tatsächlich fachlich intensiv zu arbeiten und Entscheidungsoptionen umzusetzen. Dies können uns die wissenschaftlichen Berater nicht abnehmen."

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2016