CDU-Landesgruppe Baden Württemberg im Deutschen Bundestag

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Startseite Pressemitteilungen Josef Rief: Weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser ab 2017 gesichert

 

Marcus Weinberg

 

Weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser ab 2017 gesichert

 

 

 

Klarheit über die Förderkriterien und weniger Bürokratie schaffen Planungssicherheit

 

 

 

Das Bundesfamilienministerium hat neue Förderkriterien für eine weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser ab 2017 vorgelegt. Dazu erklären der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marcus Weinberg, und der zuständige Berichterstatter Josef Rief:

 

Marcus Weinberg:  

"Das Bundesfamilienministerium hat den Grundstein für eine weitere Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser zumindest bis zum Jahr 2020 gelegt. Auch wenn sich die Mehrgenerationenhäuser einem erneuten Antragverfahren stellen müssen, bedeutet dieser Schritt doch ein gewisses Maß an Planungssicherheit. Wichtig ist für CDU/CSU insbesondere, dass bisherige Standorte und Trägerstrukturen erhalten bleiben, um Erfahrungswissen zu sichern.

 

Künftig wird es nur zwei statt bisher vier inhaltliche Schwerpunkte geben: die Bewältigung des demografischen Wandels und die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Die reduzierten Vorgaben erleichtern die bedarfsgerechte Ausgestaltung der Arbeit der Häuser vor Ort.

 

Das Erfüllen der aktuellen Kriterien dürfte keinem der bestehenden Häuser Probleme bereiten. Der ganz große Teil der Häuser engagiert sich bereits seit längerem in der Flüchtlingshilfe. Und der Programmpunkt "demografischer Wandel" betrifft ja –wie der Name schon sagt – gerade die ureigene Aufgabe der Mehrgenerationenhäuser."

 

Josef Rief:

"Besonders wichtig ist uns, dass bei den Förderkriterien gleichzeitig auch bürokratische Hürden abgebaut werden. Nunmehr können die Häuser die Zuschüsse gleichermaßen für Personal- wie für Sachkosten ausgeben. Dies bedeutet eine riesige Erleichterung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die oft mit großem bürokratischem Aufwand kleinste Beträge sammeln und verbuchen mussten. Mit diesen Erleichterungen wird gleichzeitig eine Forderung von CDU/CSU umgesetzt.

 

Zudem können aufgrund der Erhöhung der Hausmittel 2016 noch zehn weitere Häuser finanziert werden. Mit ihnen soll in einem Pilotprojet die Vorgaben und Inhalte des neuen Bundesprogramms ab 2017 erprobt werden. Wir sind überzeugt, dass dies gelingen wird, denn deutschlandweit wird in den Mehrgenerationenhäuser hervorragende und wertvolle Arbeit geleistet. Der Treffpunkt für Jung und Alt hat sich etabliert. Jedes Mehrgenerationenhaus mehr stellt eine Bereicherung für die Generationen vor Ort dar."

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Februar 2016