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Startseite Pressemitteilungen Peter Weiß: Psychische Erkrankungen und deren Prävention stärker in den Blick nehmen

Peter Weiß {module_p2_Weiss|none}

Psychische Erkrankungen und deren Prävention stärker in den Blick nehmen

Erhalt der seelischen Gesundheit ist Top-Thema des Arbeitsschutzes

 

Der 28. April ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz. Der Aktionstag wurde von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) initiiert. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß:

 

"Die Gewährleistung sicherer, gesundheitsverträglicher und menschenwürdiger Arbeit ist ein wichtiges Ziel christdemokratischer Politik. Der Schutz von Beschäftigten vor Gefahren am Arbeitsplatz sowie die Stärkung der Gesundheit bei der Arbeit sind zuallererst ein Gebot sozialer Verantwortung. Sie liegen aber auch angesichts des demographischen Wandels und des damit einhergehenden verstärkten Fachkräftebedarfs im gesamtgesellschaftlichen Interesse.

 

Deutschland nimmt beim Arbeitsschutz international eine Führungsrolle ein. Allerdings muss uns der erhebliche Anstieg psychischer Erkrankungen aufhorchen lassen. Dieser dokumentiert sich zum Beispiel auch in einer steigenden Zahl von Erwerbsminderungsanträgen. Prävention und Vermeidung bzw. frühzeitiges Erkennen psychischer Erkrankungen müssen deshalb in den Betrieben und Verwaltungen verstärkt in den Blick genommen werden.

 

Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Sozialpartnern zu. Arbeitsschutz beginnt im Sicherheitsdenken jedes einzelnen Arbeitnehmers und Arbeitgebers. Arbeitgeber
stehen in der Pflicht, das zur Vermeidung von Berufskrankheiten Notwendige zu tun. Aber auch Arbeitnehmer sind gefragt, wenn es um das Erkennen von Risiken,
um Aufklärung und den sozialen Dialog über geeignete Maßnahmen geht.

 

Der Erhalt der seelischen Gesundheit und die Vermeidung bzw. das frühzeitige Erkennen psychischer Erkrankungen sind das Top-Thema des Arbeitsschutzes der Zukunft. Das bringen wir auch im Koalitionsvertrag zum Ausdruck, in dem wir uns zur Entwicklung eines ganzheitlichen, physische und psychische Belastungen
umfassenden Gesundheitsschutzes bei der Arbeit verpflichten.

 

Insbesondere muss der seelischen Gesundheit der Arbeitnehmer in der Gestaltung und Organisation der Arbeit, im betrieblichen Gesundheitsmanagement und in der
Präventionsarbeit stärkere Beachtung geschenkt werden. Wir stehen für einen umfassenden Präventionsansatz, der die Arbeitswelt, Familie und Freizeit sowie deren Zusammenspiel umfasst."

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. April 2014