CDU-Landesgruppe Baden Württemberg im Deutschen Bundestag

  • Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Startseite Pressemitteilungen Peter Weiß: Bau-Tarifabschluss hat auch die betriebliche Alterssicherung im Blick

Peter Weiß {module_p2_Weiss|none}

Bau-Tarifabschluss hat auch die betriebliche Alterssicherung im Blick

Sozialpartner sind unverzichtbare Partner bei der Stärkung der „zweiten Säule"

 

Im Tarifabschluss der Baubranche sind auch Vereinbarungen zur „Tarifrente Bau" getroffen worden. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß:

 

"Der aktuelle Tarifabschluss in der Baubranche ist ein Musterbeispiel für die Kreativität und Umsicht sozialpartnerschaftlichen Handelns. Die Vereinbarung führt nicht nur zu Reallohngewinnen der Beschäftigten. Sie hat auch die zusätzliche Altersversorgung der Bauarbeiter im Blick. Es ist ein großer Fortschritt, dass die Tarifrente in der Baubranche, die bisher nur im Westen Deutschlands gilt, jetzt schrittweise auch im Osten eingeführt wird. In den alten Ländern können die Beschäftigten am Bau bereits seit 1957 ihre gesetzliche Rente durch eine zusätzliche Tarifrente aufstocken. Diese wird bisher durch Beitragszahlungen der Arbeitgeber finanziert. Der individuelle Rentenanspruch kann bis zu 88,70 Euro betragen.

 

Die Verhandlungsparteien haben weiterhin vereinbart, die Zusatzrente auf ein kapitalgedecktes System umzustellen, an dessen Finanzierung im Vertragszeitraum
auch die Beschäftigten durch Umschichtungen beim zusätzlichen Urlaubsgeld direkt beteiligt werden. Mit der Umstellung können die Bauarbeiter bei entsprechenden
Einzahlungen nach Angaben des Hauptverbandes der Bauindustrie künftig mit bis zu 400 Euro zusätzlicher Rente im Monat rechnen. Das Ergebnis der
Verhandlungskommission muss noch durch die Gremien der Tarifvertragsparteien bestätigt werden.

 

Die Stärkung der Betriebsrente als zweiter Säule der Alterssicherung ist ein wichtiges Anliegen der großen Koalition, vor allem wollen wir jetzt auch eine stärkere Verbreitung in kleinen und mittleren Unternehmen erreichen. Die Sozialpartner sind auf diesem Weg unverzichtbare Partner."

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Mai 2014