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Startseite Pressemitteilungen Andreas Jung: UN-Gipfel bereitet globales Klimaschutzabkommen vor

Andreas Jung

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Andreas Jung

Dr. Georg Nüßlein

UN-Gipfel bereitet globales Klimaschutzabkommen vor

Klimaschutz und Wirtschaftswachstum gehen Hand in Hand

Am heutigen Dienstag findet auf Einladung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon der Klimagipfel in New York statt. Die Konferenz ist ein wichtiger Meilenstein auf  dem Weg zum neuen Klimaschutzabkommen, das bei der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris beschlossen werden soll und alle Staaten zu einer Reduktion der Treibhausgase verpflichten soll. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Georg Nüßlein und der Beauftragte für Klimaschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Andreas Jung:

Georg Nüßlein:

"Für den Erfolg der laufenden Klimaverhandlungen ist es entscheidend, dass die Staaten schon jetzt Vorschläge erarbeiten und deutlich aufzeigen, wie sie ganz konkret eine Reduktion der Treibhausgase bei sich erreichen wollen. Deutschland und Europa müssen dabei ihrer Verantwortung gerecht werden und den Verhandlungsprozess aktiv voranbringen. Deshalb muss auf europäischer Ebene an der bewährten Zieltrias aus Klimaschutz, Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz auch mit Blick auf das Jahr 2030 festgehalten werden. Diese Ziele müssen auch in Zukunft für alle EU-Mitgliedsstaaten gleichermaßen gelten."

Andreas Jung:

"Ambitionierter Klimaschutz und Wirtschaftswachstum gehen Hand in Hand. Das wurde erst vor wenigen Tagen durch den "New-Climate-Economy-Bericht" belegt,
der unter der Federführung des Ökonomen Sir Nicholas Stern erarbeitet wurde. Er zeigt: Investitionen in den Klimaschutz dämmen nicht nur den Klimawandel ein, sondern führen auch zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Mit dem "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020" und dem "Nationalen Energieeffizienzplan" sorgt Deutschland dafür, die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Dabei muss ein Schwerpunkt bei der Energieeffizienz gesetzt werden – und zwar vor allem mit marktwirtschaftlichen Instrumenten. Durch eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung können wir wichtige Impulse für mehr Investitionen in die Energieeffizienz im Gebäudebereich setzen. Auch der öffentlichen Hand kommt eine wichtige Vorbildfunktion zu: Bund, Länder und Gemeinden sind gehalten, ihre Sanierungsquote im Gebäudebestand deutlich zu erhöhen."

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. September 2014