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Startseite Pressemitteilungen Norbert Barthle: Haushaltsausschuss bewilligt zusätzliche Mittel zur Eindämmung der Ebola-Epidemie

Norbert Barthle

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Norbert Barthle

Volkmar Klein

Haushaltsausschuss bewilligt zusätzliche Mittel zur Eindämmung der Ebola-Epidemie

Der akute Kampf gegen Ebola muss verstärkt werden

Der Haushaltsausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung weitere 85 Millionen Euro zur Eindämmung der sich immer weiter verbreitenden Ebola-Epidemie in Westafrika bewilligt. Mit den bereits zugesagten 17 Millionen Euro stellt Deutschland insgesamt 102 Millionen Euro für den Kampf gegen Ebola zur Verfügung. Dazu erklären der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Barthle, und der zuständige Berichterstatter, Volkmar Klein:

"Die Situation in den betroffenen Ländern Sierra Leone, Liberia und Guinea ist dramatisch und droht außer Kontrolle zu geraten. Fast 9.000 Menschen sind nach
Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mittlerweile an Ebola erkrankt. Die Zahl der Todesfälle ist auf fast 4.500 gestiegen. Angesichts dieser erschreckend
hohen Zahlen sollen die Mittel sofort und effizient eingesetzt werden, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Dies nicht zuletzt deshalb, da die Ebola-Krise eine weltweite sicherheitspolitische Gefahr darstellt.

Die Ausbreitung des Ebola-Virus in der Region Westafrika hat ein ungekanntes und ungeahntes Ausmaß angenommen. Die Vereinten Nationen mahnen eine 20fache
Erhöhung der internationalen Anstrengungen an. Die vom Haushaltsausschuss zugesagten Mittel sollen für den akuten Kampf gegen den Ebola-Virus eingesetzt werden, auch um weitere soziopolitische und wirtschaftliche Folgen, die mit der Ebola-Krise in den betroffenen Staaten einhergehen, zu verhindern.

Von den gestern zugesagten Mitteln in Höhe von knapp 85 Millionen werden rund 50 Millionen Euro dem BMZ und 35 Millionen Euro dem Auswärtigen Amt zur  Verfügung gestellt. Langfristig wird es jedoch darum gehen, die Gesundheitssysteme in den Ländern Westafrikas zu stärken. Hierfür stellt Deutschland 700 Millionen Euro zur Verfügung."

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Oktober 2014