CDU-Landesgruppe Baden Württemberg im Deutschen Bundestag

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Startseite Pressemitteilungen Michael Donth und Steffen Bilger: Neues Fernverkehrskonzept der Bahn bringt Baden-Württemberg bessere Verbindungen – und plant fest mit der elektrifizierten Südbahn

Neues Fernverkehrskonzept der Bahn bringt Baden-Württemberg bessere Verbindungen – und plant fest mit der elektrifizierten Südbahn

                   

 

Die Deutsche Bahn hat am Mittwoch ihr neues Fernverkehrskonzept vorgestellt. Darin ist unter anderem vorgesehen, das IC-Netz bis 2030 deutlich zu erweitern – durch zusätzliche Haltestellen und 190 neue Direktverbindungen aus der Fläche in die 50 größten deutschen Städte. Für Baden-Württemberg bringt das neue Konzept folgende Verbesserungen:

 

·         Die Stationen Reutlingen, Esslingen, Tübingen, Ludwigsburg, Friedrichshafen, Waiblingen und Heilbronn werden zu neuen Fernverkehrshalten.

·         Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Ulm, Aalen, Schwäbisch Gmünd, Göppingen, Heidelberg und Pforzheim werden mit zusätzlichen Angeboten aufgewertet.

·         Ab Dezember 2017 wird auf der Strecke Stuttgart - Singen - Zürich (Linie 87) das neue Integrationskonzept mit neuen Doppelstockzügen eingesetzt.

·         Ab Dezember 2017 wird die Linie Karlsruhe-Nürnberg (via Stuttgart, Aalen, Ansbach) auf moderne Doppelstock-IC-Züge umgestellt.

Das neue Konzept der Deutschen Bahn stimmt die baden-württembergischen Verkehrspolitiker Steffen Bilger und Michael Donth im Bundestag zuversichtlich:

„Die Übersicht über die zukünftige Streckenplanung, die die Bahn jetzt vorgestellt hat, zeigt, dass sie fest mit der vollständig elektrifizierten Strecke der Südbahn rechnet. Die CDU wird sich im Bund auch weiterhin für die Südbahn einsetzen und ist zuversichtlich, dass zeitnah eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen wird.“

 

In Richtung Landesregierung bemerken Bilger und Donth: „Dies zeigt wieder einmal, dass die regelmäßigen Unterstellungen, das Projekt würde auf Bundesebene ausgebremst, rein parteipolitisch motivierte Störfeuer sind.“ 

 

Die Südbahn Ulm-Friedrichshafen-Lindau ist eine der wenigen noch nicht elektrifizierten zweigleisigen Eisenbahnstrecken Deutschlands. Seit 2010 laufen die Planungen zu Ausbau und Elektrifizierung der Strecke; Bund und Land haben sich gegenseitig die Zusage gegeben, dass sie die Kosten des Projekts jeweils hälftig übernehmen werden. Eine formelle Finanzierungsvereinbarung besteht hierzu bisher noch nicht. Derzeit wird das Projekt vom Bund im Rahmen der Erstellung des neuen Bundesverkehrswegeplans auf sein Nutzen-Kosten-Verhältnis geprüft. Das Ergebnis der Prüfung wird für den Abschluss der Finanzierungsvereinbarung entscheidend sein. Die Bundesregierung hat wiederholt bestätigt, dass die Südbahn für sie ein wichtiges Vorhaben ist.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. März 2015