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Startseite Pressemitteilungen Peter Weiß: „Crowdworker" müssen ausreichend gegen Altersarmut abgesichert sein

Peter Weiß {module_p2_Weiss|none}

„Crowdworker" müssen ausreichend gegen Altersarmut abgesichert sein

Veränderungen in der Arbeitswelt Rechnung tragen

 

Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales hat die Frage der Alterssicherung von Solo-Selbstständigen aufgeworfen, deren Zahl mit wachsender Verbreitung des „Crowdworkings" weiter zunehmen wird. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß:

 

"Wir müssen den Veränderungen in der Arbeitswelt, die insbesondere von der Digitalisierung geprägt werden, mit einer umfassenden Vorsorgeverpflichtung für das Alter Rechnung tragen, die auch in neuen Arbeitsformen greift. Erforderlich ist generell für sogenannte Solo-Selbstständige eine Absicherungsverpflichtung, die solange gilt, bis Ansprüche auf eine grundsichernde Altersrente bestehen. Wie dann die darüber hinausgehende Absicherung gestaltet wird, sollte der Versicherte frei wählen können. Nur eine solche verpflichtende Absicherung kann insolvenzgeschützt ausgestaltet werden, was für Selbstständige von besonderer Bedeutung ist. Einer Versicherungspflicht bedarf es nicht für solche Selbstständige, die in berufsständischen Versorgungswerken integriert sind.

 

Mit einer verbindlichen Regelung würden auch Personen in neuen Beschäftigungsformen in vergleichbarer Weise wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verpflichtet, Vorsorge gegen Armut im Alter zu treffen. Auch selbstständige Handwerker unterliegen bereits heute einer Versicherungspflicht, die greift, bis eine ausreichende Alterssicherung besteht. Altersarmut ist nicht nur ein persönliches Schicksal, das wir diesem Personenkreis ersparen wollen. Sie hat auch Auswirkungen auf künftige Generationen und insbesondere auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Diese werden zusätzlich zu den Beiträgen für ihre eigene Alterssicherung für die Leistungen zur Grundsicherung im Alter für Personen ohne ausreichende Vorsorge aufkommen müssen."

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. April 2015